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Buchsbaumhecken benötigen einen Formschnitt

Buchsbaum wird geschätzt, weil er sich in strenge Formen schneiden lässt und so in jedem Garten einen schönen Blickfang bildet. Wir sagen Ihnen, was Sie tun müssen, um schöne, dicht wachsende Pflanzen zu erhalten. Der Buchsbaum wird in Barockgärten mit strengen Formen genau so gerne als Akzent eingesetzt wie als frei wachsende Baumgruppe in Landschaftsparks. Ob als Formgehölze oder natürlich gewachsen- in jeden Garten bringt das immergrüne Gehölz Beständigkeit und Ruhe. So beliebt er heute ist, hat sich der Buchsbaum seine Beliebtheit doch erst in den letzten Jahren wieder zurückerobert, nachdem er sein Image als "Friedhofspflanze" ablegen konnte. Inzwischen ist das Gehölz im Sortiment jeder guten Baumschule in verschiedenen Sorten zu finden. Der Buchs zeichnet sich durch sein ausgesprochen langsames Wachstum aus und lässt sich deshalb hervorragend als Formgehölz einsetzen. Um lange Freude daran zu haben, lohnt es sich, ihn regelmäßig zu pflegen.

Der richtige Schnitt ist eigentlich ganz einfach: Mit dem optimalen Werkzeug und ein paar Grundregeln können Sie auch in Ihrem Garten die schönsten Figuren entstehen lassen. Der Buchsbaum treibt im Frühjahr stark aus, ein zweites Mal schwächer im Sommer. Soll Ihr Buchs das ganze Jahr über formal und streng aussehen, ist es darum nötig, nach beiden Austrieben zu schneiden. Schneiden Sie Ihren Buchs nur im Frühjahr, wird der ohnehin starke Neuaustrieb zusätzlich gefördert, und die Formen sind schnell überwuchert.

Wenn Sie den einmaligen Schnitt dagegen auf Anfang September verschieben- also in die Zeit nach dem zweiten Austrieb erhalten Sie makellose Büsche für den Rest des Jahres. Zurück bleiben allerdings braune Quetschwunden auf den Blättern und verholzte Schnittstellen und die Bäumchen sind dann von April bis August nicht perfekt "in Form".

Als Kompromiss bietet sich an, den Schnitt in die letzte Juni-Woche zu verlegen: Durch den Sommerschnitt wird das Wachstum abgeschwächt. Nach vier Wochen ist nur ein vorsichtiger Neuaustrieb zu beobachten und die Form wird sanft überwallt, aber nicht zerstört.

Geschnitten wird nur ins junge Holz des Buchsbaumes. Von dem grünen Trieb des vergangenen Jahres bleiben nur wenige Millimeter erhalten, und die Oberfläche ist schon bald wieder dicht belaubt. Dazu ist es wichtig, eine scharfe Schere zu benutzen, denn nur so können Sie Quetschwunden, die sich später braun verfärben, vermeiden. Hervorragend hierfür eignet sich die WOLF-Garten Buchsbaumschere HS-B. Bedienkomfort und Handlichkeit, das sind die Markenzeichen dieser speziell entwickelten Buchsbaumschere. Ihre Stärken liegen in den kurzen Klingen, die die Schere extrem wendig macht.

Für den Schnitt der Buchsbäume sollten Sie sich genügend Zeit nehmen und mit Muße ans Werk gehen. Sie werden sehen, dass diese Arbeit durchaus entspannen kann. Beginnen Sie am besten mit einer Linie, die einmal um den Busch herum den gewünschten Umfang markiert und zur Orientierung dient. Egal ob rund oder eckig: Beim ersten Durchgang lieber vorsichtig zuschneiden und dann eventuell in einem zweiten Durchgang die Form bearbeiten. Gehen Sie zwischendurch immer wieder ein paar Schritte zurück und werfen Sie von allen Seiten einen prüfenden Blick auf ihr Kunstwerk. So werden Sie sicher einen symmetrischen Schnitt bekommen.

Haben Sie sich für einen Platz und die geplante Verwendung entschieden, ist die Auswahl der Sorte ein Leichtes. Für hohe Schnitthecken eignet sich zum Beispiel Buxus sempervirens var. arborescens. Er ist sehr schnittverträglich und in allen Baumschulen zu finden. Sehr langsam wachsend und daher für Formschnitt und Einfassungselemente bietet sich Buxus sempervirens "Suffruticosa" an. Andere in Baumschulen problemlos erhältliche Sorten sind "Handworthiensis" oder "Rotundifolia".

© - www.buchsbaum.de - Dr. Jürgen W. H. Niebuhr